Die Erforschung des Weltraums
Arthur Woods, O.U.R.S. Projekt |
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Von jeher haben Künstler Forscher auf großen wissenschaftlichen und geographischen Entdeckungsreisen begleitet. Die Erforschung des Weltraums ist die größte je unternommene Entdeckungsreise, und Künstler gehörten von Anfang an zu der vordersten Front. Schon vor dem Flug des ersten Flügzeugs und vor dem Start der ersten Rakete haben Literatur und Kunst mit der Eroberung der Lüfte und der Erforschung des Weltraums begonnen, um sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Von den 1610 erstmals mit einem Teleskop gemachten Beobachtungen haben Astronomen Zeichnungen angefertigt. Der erste von einem Wissenschaftler (1615) verfasste Science-fiction-Roman stammt von dem deutschen Astronomen Johannes Kepler. "Somnium" (Traum) ist eine Erzählung über eine Reise zum Mond, in der man erkennt, dass die Atmosphäre der Erde nicht grenzenlos ist. 1870 illustrierte Emile Bayard Jule Vernes "Eine Reise um den Mond", eine Fortsetzung seines klassischen Romans "Von der Erde zum d", mit Holzschnitten. Ungefähr um die gleiche Zeit erschien in einem nicht fiktiven Buch mit dem Titel "Der d" James Nasmyths Illustrationen von den ersten Weltraum-Landschaften. Und bevor Juri Gagarin und John Glenn die Erde umkreisten, schilderte der Künstler Chesley Bonestell, wie das Leben im All sein werde und welche Raumfahrzeuge zum Einsatz gelangen würden. Seitdem haben viele Weltraumkünstler sich Orte und Konzepte ausgedacht, die so weit entfernt, technisch zu anspruchsvoll oder gefährlich waren, als dass der Mensch sie hätte direkt erforschen bzw. verwirklichen können.
Manche Raumfahrerkarriere hat ihren Ursprung in einem SF-Roman oder -Film. In den vergangenen 50 Jahren der Weltraum-forschung haben Künstler Wissenschaftlern und Ingenieuren geholfen, ihre Pläne und Projekte zu veranschaulichen und ihre Entwicklungsarbeiten begreiflich zu machen. Fasziniert von der Schönheit und dem Wunder des Kosmos
und dem wagemutigen Entschluss des Menschen, sich von seinem Heimatplaneten
zu lösen, schaffen
heutige Künstler neue Ausdrucksformen und -techniken, die dem Vordringen
in eine neue Welt entsprechen. Einige haben bereits künstlerische Vorhaben
außerhalb der Erdatmosphäre verwirklicht, andere sammeln bei
Parabolflügen Erfahrung mit der Schwerelosigkeit. Wie die Bilder dieser
Broschüre bezeugen, bereitet die neue Generation künstlerischer
Weltraumeroberer ihre Kunst, sich selbst und die breite Öffentlichkeit
tatkräftig auf die größte je unternommene Entdeckungsreise
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