Die ESA und die ITSF-Auftragnehmer

Maison d'Ailleurs
Die O.U.R.S. Projekt

Die Europäische Weltraumorganisation (http://www.esa.int)

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) fördert die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Staaten in der Weltraumforschung und -technologie und ihren weltraumtechnischen Anwendungen für ausschließlich friedliche Zwecke mit dem Ziel, diese für die Wissenschaft und operationelle Weltraumanwendungssysteme zu nutzen.
Seit über 30 Jahren arbeiten die Mitglieder der ESA (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien, das Vereinigte Königreich und Kanada, das ebenfalls an einigen Programmen beteiligt ist) zusammen und bündeln ihre Kräfte, um neue Wege in der Weltraumforschung und der Entwicklung neuer Technologien für die Länder Europas zu erschließen.

WonderIn ihrem Übereinkommen macht es sich die ESA zur Aufgabe, eine langfristige europäische Weltraumpolitik auszuarbeiten und umzusetzen, die Europa in die Lage versetzt, auf dem Gebiet der Weltraumtechnik wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. Die ESA tritt auch für eine Politik der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ein in der Überzeugung, dass durch die Bündelung der Kräfte und Arbeitsteilung -der Wirkungsgrad ihrer Programme gesteigert wird. Der Weltraumplan der ESA erstreckt sich auf Wissenschaft, Erdbeobachtung, Telekommunikation, Raumfahrzeugtechnologien (einschließlich Raumstationen und Plattformen auf der Umlaufbahn), Bodeninfrastrukturen und Raumtransportsysteme sowie Schwerelosigkeitsforschung. Zur Aufgabe der ESA gehörtauch die Koordinierung ihrer Aktivitäten mit den nationalen Programmen ihrer Mitglieder, damit sie nach und nach in europäische Programme integriert werden können.

Die ESA, die in erster Linie eine Forschungs- und Entwicklungsorganisation ist, verfolgteine Industriepolitik, die den Wettbewerb fördert und sicherstellt, dass jedes Mitgliedsland für die von ihm getätigten Investitionen einen angemessenen finanziellen Rückfluss und einen gerechten Anteil an den technologischen Nutzeffekten erhält. Abgesehen vom Wissenschaftsprogramm, das mehr auf Grundlagenforschung zur Mehrung unseres Wissens über den Weltraum, die Erde und ihr Umfeld gerichtet ist, führen die Aktivitäten der ESA zur industriellen Entwicklung operationeller Produkte wie die Trägerraketen der Ariane-Familie und Anwendungssatelliten wie ECS, Marecs und Meteosat, die von kommerziellen Gesellschaften (Arianespace, Eutelsat, Inmarsat und Eumetsat) betrieben werden.

Maison d'Ailleurs (http://www.ailleurs.ch)

MdADas Maison d'Ailleurs (das "Haus von anderswo") ist eine 1976 vom französischen Enzyklopädiker Pierrre Versins in Yverdon-les-Bains (Schweiz) gegründete gemeinnützige Stiftung. Es ist das einzige öffentliche Museum der Welt, das der Science-fiction, Utopie und außergewöhnlichen Reisen gewidmet ist. Es veranschaulicht die Hauptthemen der Science-fiction (kosmische Reisen, Psi-Kräfte, futuristische Städte usw.) und organisiert jedes Jahr einschlägige Ausstellungen AILL=URS der bedeutendsten Künstler (H.R. Giger, W. Siudmak, Gaza, J. Fontaine u.a.).

Das Maison d'Ailleurs dient auch als Forschungs- und Dokumentationszentrum mit seiner einzigartigen Sammlung von über 60.000 Schriftstücken, einer ständig wachsenden Forschungsbibliothek mit rd. 40.000 Büchern in 40 Sprachen und Tausenden von Science-fiction und Utopie betreffenden Exponaten (Gemälde, Illustrationen, Plakate, Filme, Spiele und Spielsachen usw.). Die Reichhaltigkeit der Sammlung des Museums zieht Spezialisten, Gelehrte, Studenten, Journalisten, Schriftsteller und Kuratoren aus der ganzen Welt an, und die umfangreiche ikonografische Datenbank des Hauses wird von Verlegern und K ünstlern gern in Anspruch genommen.

O.U.R.S. (http://www.ours.ch)

Cosmic DancerDie 1990 in der Schweiz gegründete O.U.R.S. Projekt ist eine gemeinnützige kulturelle und astronautische Einrichtung, deren Hauptzweck es ist, den astronautischen Unternehmungen der Menschheit eine kulturelle Dimension zu verleihen, diese zu pflegen und zu verbreiten. Dieser Aufgabe wird Ausdruck verliehen durch die Ermittlung, Untersuchung und Durchführung einschlägiger kultureller, astronautischer, humanitärer, umweltfreundlicher und bildungsfördernder Aktivitäten, die sowohl auf als auch außerhalb des Planeten Erde stattfinden können und als förderlich für die Entwicklung und den Fortschritt der menschlichen Zivilisation in der neuen Umwelt erachtet werden. Die O.U.R.S. Projekt hat weltraumkulturelle Veranstaltungen auf der Erde, u.a. die lAF-Kongresse in Oslo, Turin und Melbourne und auf der Raumstation MIR (Cosmic Dancer (1993) und Ars Ad Astra on EuroMir'95) organisiert.

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