Robotik und kybernetische KreaturenCyborg-Systeme |
|
In den 80ern, als man eine direkte Zusammenschaltung von
Menschen mit Computern als realisierbar betrachtete, wimmelten
die Arbeiten der sogenannten "Cyberpunk"-Autoren von imaginären Cyborgs.
In "Snake Eyes" von Tom Maddox scheint ein Kriegsveteran namens
George durch "Zeitkrümmung" in die Geschichte von Cordwainer
Smith zu geraten, als sein Gehirnimplantat, das ihm die Sofortkommunikation
mit den Bordsystemen seines Raumschiffs ermöglichen soll, ihn infolge
eines Fehlers zwingt, Katzenfutter zu essen. In John Shirleys "Wolves
of the Plateau" sind "Gehirnchips" eine anerkannte Währungsform.
Die Autoren, die sich auch eine Erweiterung des Prinzips der virtuellen Realität ausgedacht haben, wonach das menschliche Bewusstsein seinen Sitz in einem virtuellen Körper haben kann, sind fast zu zahlreich, um hier genannt zu werden. Dies deutet vielleicht darauf hin, dass die nächste Stufe der von Clynes und Kline als "participantevolution" bezeichneten Entwicklung möglicherweise Cyborg-Systeme sind, die es uns gestatten, in den Weltraum zu gehen, ohne unseren Sessel zu verlassen. Cyborgs
und Mutanten sind Gegenstand zahlreicher Filme, u.a. "Terminator", "Robocop", "Universal
Soldier" und der neuere "X-Men", in dem die Helden Kinder
des Atoms, homo superior, das nächste Glied in der Kette der Evolution,
sind. Jeder von ihnen wurde mit einer einzigartigen genetischen
Mutation geboren, die sich in der Pubertät durch außergewöhnliche
Fähigkeiten manifestierten: So kann einer aus den Augen einen Energiestrahl
freisetzen, der Berge durchbohrt; ein anderer besitzt sowohl
telekinetische als auch telepathische Kräfte und ein dritter kann alle
Arten von Wetter herbeizaubern. |
![]() |