Wenn
man über die Erforschung des Weltraums spricht, kommt zwangsläufig
auch das Thema Rohstoffgewinnung zur Sprache. Im wesentlichen bedeutet
dies, dass es außerhalb der Erdatmosphäre Ressourcen gibt, deren
Verwertung von Vorteil sein könnte.
Die Vorteile können so handgreiflich
sein wie in der Fernsehserie "Star
Trek" (Beginn der 60er Jahre) oder in Filmen, wo der Einsatz von Treibstoff-Kollektorsystemen
zur Sammlung von interstellarem Wasserstoff dazu führt, dass man keinen
Wasserstoff von der Erde mitzuführen braucht. Dann gab es die Feuchtigkeitssammler
aus dem Film "Star Wars Episode IV: A New Hope", die auf einem
Wüstenplaneten atmosphärisches Wasser sammeln und so die Kosten
für den Import dieses lebenswichtigen Elements sparen.
Ein
weiterer Vorteil mag auch darin liegen, dass eine bestimmte
Substanz auf der Erde selten vorkommt wie in der 1990 von
Peter F. Hamilton veröffentlichten Trilogie "Night's
Dawn", in der aus Gasgiganten das seltene Heliumisotop
He-3 gewonnen wird, mit dem man Kernfusionsreaktoren speist.
Die Seltenheit einer Substanz kann sogar bis zur Einzigart
gehen wie in dem Buch "Dune. Der Wüstenplanet" (engl. "Dune")
von Frank Herbert, in dem der Planet Arrakis die einzige
bekannte Quelle für das Gewürz Melange ist, die
einzige bekannte Substanz, die es ermöglicht, schneller
als das Licht zu reisen. Ein wahrhaft wertvoller Stoff!
Kurz gesagt, dieses Thema umfasst alles, vom im Weltraum
treibenden Gas bis zu den von Menschengeist erdachten,
fantastischsten Substanzen. Wer weiß, was wir finden
werden, wenn wir den Kosmos ernsthaft erkunden.
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