Antriebstechniken

Ionentriebwerke

Tim WhiteIn seinem Roman "Reach" (1989) befasst sich Edward Gibson (ein amerikanischer Astronaut) mit der Weiterentwicklung der gegenwärtigen Technologie. Sein Raumschiff ist mit einem Ionentriebwerk ausgestattet, das Quecksilberatome auf 1% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und nach hinten ausstößt. Sein Treibstoffbedarf ist nicht sonderlich hoch, aber es verbraucht eine Menge Elektrizität (die von Sonnenzellenauslegern oder Kernreaktoren geliefert werden kann).

Von neuartigen Spitzentechnologien sprechen auch Paul Preuss in "Projekt Starfire" (engl. "Starfire", 1988) und David Mace in "Nightrider" (1987). Man weiss, dass bei der Verschmelzung von zwei Atomen zu einem einzigen eine große Menge Energie freigesetzt wird. Die beiden genannten Autoren beschreiben Antriebssysteme, in denen kontrollierte Fusionsreaktionen anstelle der chemischen Reaktionen in modernen Raketen genutzt werden. Diese Systeme bieten den Vorteil, dass sie den Treibstoff viel effizienter nutzen und man schneller mit weniger Treibstoff fliegen kann.
Es wurden auch fortschrittlichere Technologien untersucht. Theoretisch könnte sich ein Raumschiff mit Hilfe eines äußerst starken Lasers fortbewegen. Einzelne Photonen, auch wenn sie eine sehr kleine Masse besitzen, bewegen sich sehr schnell fort. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des lonenantriebs, der mit kleineren und sich schneller fortbewegenden Teilchen arbeitet. Mit dieser Idee hat sich Larry Niven in "The Warriors" (1988) beschäftigt.

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