Besiedelung des WeltraumLangzeit-Raumflüge |
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Auch Gentechnik spielt eine Schlüsselrolle in vielen SF-Geschichten über
die Erforschung und Besiedelung fremder Planeten, die meistens für
menschliches Leben ungeeignet sind. Eine große Aufgabe wird daher
sein, sie bewohnbar zu machen bzw. sie zu "terraformen". Gentechnisch
veränderte Organismen und Pflanzen werden hierbei wahrscheinlich sehr
große Bedeutung haben (siehe "Le reve des forets" von Gerard
Klein oder "Venus of Dreams" und "Venus of Shadows" von
Pamela Sargent). Wenn "Terraformung" nicht möglich oder zu
kostspielig ist, warum dann nicht den Menschen auf gentechnischem Wege dem
Leben auf dem fremden Planeten anzupassen? In dem Roman "The Seedling
Stars" von James Bush wird eine neue menschliche Spezies durch eine
Mischung von Gentechnik und einem mysteriösen Verfahren mit dem Sammelnamen "Pantropy" geschaffen.
Diese "angepassten Menschen" sind völlig transformiert, um
auf Ganymed, dem eisigen Trabanten des Jupiter, leben zu können: Ihr
Blut besteht aus flüssigem Ammoniak, ihre Knochen sind aus Eis IV und
ihr Atemzyklus beruht auf der Chemie des Schwefels! Eine solch radikale
Veränderung birgt in sich die Gefahr, dass die angepassten Menschen
so anders sein könnten, dass sie nicht mehr menschlich sind. In "City" von
Clifford D. Simak, sind sie so verschieden, dass sie die Kommunikation mit
der guten alten Spezies Mensch aufgeben. |
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