Sonstige TechnologienNanotechnologie |
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Den Begriff Nanotechnologie hat Richard Feynman bereits 1959 auf der Jahrestagung der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft eingeführt. Feynman erklärte damals: "Soweit ich es beurteilen kann, sprechen die physikalischen Grundgesetze nicht gegen die Möglichkeit, Dinge atomweise zu bewegen. Dies ist kein Versuch, irgendwelchen Gesetzen zuwiderzuhandeln; es ist etwas, was sich grundsätzlich bewerkstelligen lässt; aber in der Praxis ist es nicht getan worden, weil wir zu groß sind." Die Idee war bestechend, aber man widmete ihr nicht die notwendige Aufmerksamkeit, bis in den 80er Jahren K. Eric Drexler, der auch die Bezeichnung "Nanotechnologie" prägte, ein Papier über die Manipulation von Molekülen vorlegte. Seine Ausführungen lösten weitere Untersuchungen auf dem Gebiet der molekularen Nanotechnologie aus, die jetzt als absehbare Technologie betrachtet wird und es ermöglicht, mit Hilfe von Molekularmaschinen Gegenstände nach komplexen atomaren Spezifikationen zu bauen. Zu den möglichen Anwendungen gehören molekulare Fertigungssysteme, die Computer bauen können, die kleiner sind als lebende Zellen, Geräte, die Zellen reparieren können, Baustoffe auf der Grundlage von Diamanten sowie weitere molekulare Fertigungssysteme. Die Nanotechnologie ist angesichts der sich ihr eröffnenden Möglichkeiten in der Science-fiction weitverbreitet. Sie ist wesentlicher Bestandteil von Kinofilmen wie "The Fifth Element", "Terminator 1 und 2", "Matrix" und "Star Trek". Im letzteren kommen "Nanites" genannte Nanoroboter vor, die in dem Buch "Star Trek Science" beschrieben sind. In "Star Trek" wird Nanotechnik auch für medizinische Zwecke genutzt. Sie ist auch Kernbestandteil verschiedener Computerspiele.
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