Unter
einer Orbitalen Schleife versteht man einen Ring von Satelliten
und Kabeln um einen Planeten, der dazu dient, die Umlaufbahnen
von Satelliten zu ändern,
die Satelliten zu stabilisieren und sie auf einer bestimmten
Bahn zu halten. Auch hier könnte die Forschung auf dem Gebiet der Kohlenstoff-Nanoröhe
die Technologie hervorbringen, mit der sich Werkstoffe mit
bisher unerreichter mechanischer Stabilität und hervorragender elektrischer
Leitfähigkeit schaffen lassen. Bei diesem Konzept wird ein endloses
Kabel auf eine exzentrische Erdumlaufbahn befördert. Es ist mit Winden
und aus einem aus Segmenten bestehenden Rohr belegt. Eine
Raketensonde oder eine Kanone befördern Nutzlast zum dem Rohr. Sobald
die Nutzlast in das Rohr eingeführt ist, wird sie durch Reibung auf
die Umlaufbahngeschwindigkeit beschleunigt. Die Momentübertragung wird
durch Elektronenmagneten bewirkt. Die Hälfte der Umlaufenergie wird
auf die Nutzlast übertragen,
während die andere Hälfte als Wärme verloren geht. Die technischen
Aspekte eines solchen Orbitalen Rings sind von dem polnischen
Physiker Andrew Nowicky untersucht worden.
Im Verbund mit einem ähnlichen
Ringsystem um den Mond könnte ein "Schleuder-System
eine kostengünstige Infrastruktur für den Massentransport zwischen
Erde und Mond bilden. Die für einen erdumspannenden Ring erforderliche
Masse würde in der Größenordnung von 10 0001 liegen. Die
maximalen Zugkräfte würden 2 Gigapascal nicht übersteigen.
Eine der möglichen Anwendungen wäre z.B. der Transport von Helium
3 von Tagebaustätten auf dem Mond zur Erde für Kernfusionszwecke.
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