Energie und Kraft

Energieversorgung

Tim WhiteRaumschiffe der Zukunft werden auf ihren Flügen durch das All zahlreiche Verbraucheruntersysteme zu versorgen haben. Während die Nutzung von Kernkraftaus Spaltungs- und Fusionsreaktorsystemen aus heutiger Sicht ziemlich einfach ist, denken SF-Autoren schon an äußerst komplexe und futuristische Energieerzeugungssysteme, um den Energiebedarf ihrer Raumschiffe zu decken. Zu den in der Literatur
genannten Energieerzeugungssystemen gehören Kernspaltungs- und Fusionsreaktoren, Tyliumreaktoren, Materie/Antimaterie-Reaktoren, Singularitätswandler, "Hyperraum-Zapfer" und verschiedene andere Systeme.

In der "Perry Rhodan"-Buchreihez.B. kommen Singularitäts- und Antimateriegeneratoren zum Einsatz, die ein starkes Schwerefeld zur Erzeugung eines kleinen Schwarzen Lochs nutzen. Während die Materie in das Schwarze Loch stürzt, werden 50% ihrer Masse in reine Energie in Form von Gammastrahlen umgewandelt. Der Singularitätsgenerator wird noch übertroffen vom Antimaterie-Generator, der nach dem gleichen Prinzip arbeitet, aber das Schwarze Loch (mit Hilfe eines pulsierenden Schwerefeldes) wieder aufbricht. Geht man davon aus, dass die freigesetzte Materie in Antimaterie umgewandelt wurde, lassen sich 50% der bei dem vorhergehenden Prozess übriggebliebenen Materie ebenfalls in Energie umwandeln.

Die "Kampfstern Galactica"-Serie arbeitet sowohl mit Fusions- als auch mit Tylium-Reaktoren. Letztere verwenden den exotischen Stoff Tylium, der soviel Energie enthält, dass ein einziger Reaktor 1,8 Exawatt frei setzen kann. Die "Star Trek"-Serie dagegen bedient sich des klassischen Materie/Antimaterie-Vernichtungsprozesses, um die im Raumschiff benötigte Energie zu erzeugen, während die "Star Wars"-Raumschiffe mit Fusionsreaktoren betrieben werden (die zuweilen beträchtliche Ausmaße annehmen, z.B. im "Todesstern").

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