Robotik und kybernetische KreaturenRoboter und Automatensysteme |
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Zu
den wichtigsten Geschicklichkeiten des Menschen gehört die Fähigkeit
zu bauen und Werkzeuge zu benutzen. Aus den Feuersteinen
der Steinzeit sind komplexe Maschinen und in unserer Zeit
Computer geworden, auf die wir uns mehr und mehr stützen. So ist es
nicht überraschend,
dass in den von SF-Autoren ausgedachten Gesellschaften der
Zukunft Roboter und Automaten allgegenwärtig sind. Dies gilt vor allem,
wenn sie über Erforschung und Besiedelung des Weltraums schreiben. In vielen SF-Romanen wird die Besiedelung des Weltraums durch die systematische Erforschung von Sternsystemen mit automatischen Sonden vorbereitet. Am eindrucksvollsten hierbei ist die Verwendung von automatischen, sich selbst reproduzierenden Maschinen, die DES MAISON D'ALLEURS als Von-Neumann-Maschinen bezeichnet werden. Hier geht es darum, wie im Roman "Zeitschiffe" (engl. "The Time Ships") von Stephen Baxter geschildert, eine Maschine zu bauen und auf einen Stern zu befördern, die, sobald sie am Bestimmungsort angelangt ist, damit beginnt, (mindestens zwei) Nachbildungen von sich selbst anzufertigen und zu anderen Sternen zu schicken (wie ein Computervirus, der, nachdem er ein Gerät infiziert hat, per e-mail Kopien von sich selbst versendet!). Einmal in Gang gekommen, wird der Prozess sich rasch ausdehnen. Wenn jede Maschine zwei Nachbildungen von sich selbst baut und diese zur Erforschung anderer Sternsysteme aussendet, wo sie sich auch vervielfältigen, werden nach n Generationen ca. 2n Sternsysteme erforscht sein. Nach 10 Generationen wären mehr als 1000 Sternsysteme erforscht und zur Besiedelung vorbereitet, und nach 20 Generationen würde man 1 Million erreichen. Nach nur 30-40 Maschinen-Generationen wäre die ganze Galaxie erobert.
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