Energie und Kraft

Weltraum-Energie

Tim WhiteWeltraum-Energie ist in der Science-fiction wie in der wirklichen Raumfahrt eine absolute Notwendigkeit. Hierzu gehört alles, was im Weltraum als Energiequelle geeignet ist, vom einfachen, in Raketen eingesetzten chemischen Reaktanten an aufwärts. In dem 1989 erschienen Roman "Heorots Vermächtnis" (engl. "The Legacy of Heorot") von Larry Niven, Jerry Pournelle and Steven Barnes wird Kernfusion sowohl in Kraftwerken als auch in Raketentriebwerken angewandt, um die Energie zu erzeugen, die notwendig ist, um die Entfernung zwischen den Sternen zu überwinden. In der bis in die 60er Jahre zurückgehenden Fernsehserie "Star Trek" wird sogar die noch stärkere Materie/Antimaterie-Reaktion als Energiequelle genutzt. Und Greg Bear hat sich in seinem Buch "Der Amboss der Sterne" (engl. "Anvil of Stars") ein Technologiekonzept ausgedacht, mit dem sich Materie vollständig in Energie umwandeln lässt.

Bei diesen Konzepten geht es um die Erzeugung enormer Energiemengen, aber in der Science-fiction sind auch subtilere Beispiele der Energiegewinnung zu finden. Im "Armageddon-Zyklus" (engl. "Night's Dawn Trilogy") von Peter F. Hamilton werden Kabel durch das Magnetfeld eines Planeten geschleppt, um Strom zu erzeugen. Außerdem ist dort die Rede von Wohnraumschiffen, welche die diffuse Hintergrundstrahlung des Weltraums umwandeln können. Eine noch ungewöhnlichere Idee wird in dem Film "Matrix" aus den späten 90er Jahren umgesetzt, wo Menschen als Energiequelle verkabelt werden. "Kraft des Volkes" im wahrsten Sinne des Wortes!

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